Kriegsdenkmal Broekhuizenvorst

Kriegsdenkmal Broekhuizenvorst   

Kerkstraat 9    5871 AP    Broekhuizenvorst   


An der alten Friedhofsmauer in Broekhuizenvorst prangt ein gusseiserner Phönix, zum Gedenken an die Opfer des Krieges aus der ehemaligen Gemeinde Broekhuizen, d. h. die Dörfer Broekhuizen und Broekhuizenvorst. Rund um den Phönix stehen die Namen von 16 Personen.

Unter den Gefallenen sind auch zwei Helden des Widerstandes aus der Gemeinde: Sef van Megen und Toon Peeters. Sie wurden 1943 zu „Nacht und Nebel“ verurteilt, ein Synonym für das Verschwindenlassen von Verurteilten. Mit den Alliierten im Nacken trieben die Deutschen ihre Gefangenen vom Lager in Hameln (wo van Megen inhaftiert war) vor sich her in Richtung Nordosten. Während dieser „Nacht-und-Nebel“-Aktion wurden Sef van Megen und drei andere Gefangene im deutschen Dohnsen erschossen. Er wurde dort zunächst begraben, 1946 aber von den Bürgern Broekhuizen nach Hause überführt und dort bestattet.

Toon Peeters überlebte den Krieg zwar, starb allerdings zwei Jahre später an den Folgen der Kriegsentbehrungen. Er hatte das Krankenhaus, in das er nach seiner Befreiung aus dem Lager eingeliefert worden war, nie wieder verlassen.

Neben dem Kriegsmonument hängt das Wappen der ehemaligen Gemeinde Broekhuizen-Broekhuizenvorst. Diese wurde im Zuge der Gemeindereform 2001 an die Gemeinde Horst aan de Maas angeschlossen.

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